Covers

Mit Buchcovern ist das so eine Sache. Grundsätzlich gibt es die Weisheit, man solle ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen. Klingt gut, funktioniert aber in der Regel ganz schlecht. Menschen sind Augentiere, also trägt der Buchumschlag maßgeblich zur Entscheidungsfindung bei, ob wir dem Inhalt eine Chance geben wollen oder nicht.

Meine Idee war, für jedes der Cover Gegenstände zu wählen, die für die Handlung im jeweiligen Teil maßgeblich sind – was natürlich erst nach Lesen des Buches erkennbar ist. Es mag sein, dass meine nachstehenden Erläuterungen etwas aufschlussreicher sind als sich das der eine oder die andere wünschen mag, also im Zweifel nur die Cover betrachten, wo man die Bücher bereits kennt. 🙂

Der Orden – Buch 1

Das Schwert soll den Orden symbolisieren, und damit die Verpflichtung für sämtliche Mitglieder, das Kämpfen erlernen zu müssen. Das Gegenstück dazu ist der Apothekermörser, der auf Eryns Beruf hinweist.

Die beiden Gegenstände sollen den Konflikt aufzeigen, der ihr aufgezwungen wird und deuten auch darauf hin, aus welchen unterschiedlichen Welten Eryn und Enric kommen.

 

 

 

 

 

Bindungen – Der Orden: Buch 2

Die Bücher deuten auf das Wissen hin, das Eryn in ihrem Heimatland entdeckt und das ihr plötzlich zugänglich ist, nachdem sich die Bibliothek von Anyueel als solch herbe Enttäuschung entpuppt hat.

Das Kissen im Vordergrund weist auf die Westlichen Territorien hin, wo im Kontrast zur eintönigen Wüste alles Menschengemachte farbenprächtiger und aufwändiger gestaltet ist.

Die sandfarbene Schrift soll ebenfalls auf die Wüste verweisen.

 

 

 

Intrigen – Der Orden: Buch 3

Das Weinglas mit der ominös leuchtenden Flüssigkeit darin soll auf das Glas Wein hindeuten, das Eryn und Malriel miteinander trinken.

Und die Phiole ist natürlich ein Hinweis darauf, dass dem Wein etwas beigemischt wurde. Die verschnörkelte Form der Phiole soll nahelegen, dass sie aus den Westlichen Territorien stammt.

 

 

 

 

 

Risse – Der Orden: Buch 4

Der Leinenstoff symbolisiert Eryns violette Heilerrobe, die der Orden für den neuen Berufstand angedacht hat. Darin steckt die Heilernadel, die in den Westlichen Territorien allen Absolventen der mehrjährigen Heilerausbildung überreicht wird.

Die Nadel soll einerseits auf ihre Bemühungen in diese Richtung hindeuten und auch auf den Konflikt, den sie in diesen Band mit einem bestimmten Vertreter dieses Berufstandes austragen muss.

Da dies ein sehr spezielles Schmuckstück ist, das sich nicht einfach so im Internet auftreiben lässt, habe ich mich der Dienste der Wiener Goldschmiedin Frau Gerda Stepke-Guggenberger bedient, die sich gemeinsam mit mir durch den Prozess von der Skizze zur fertigen Nadel geplagt hat:

 

Familienbande – Der Orden: Buch 5

Meine bewährte Goldschmiedin kam auch für dieses Cover wieder in den zweifelhaften Genuss der Zusammenarbeit mit mir. In mühevoller Kleinarbeit hat sie meine Vorstellung der Familienwappen von Haus Aren und Velkim, wie sie am Ende des ersten Bandes beschrieben wurden, in die Anhänger verwandelt, die Enric und Eryn um den Hals tragen.

Der Knoten zwischen den beiden Ketten soll zeigen, dass die Häuser untrennbar miteinander verheddert sind – wenn auch nicht immer zur Freude sämtlicher Mitglieder.

 

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