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Erotikszene Buch 1

Bezüglich Erotik- und Sexszenen gibt es unterschiedliche Ansätze. Manche empfinden es als frustrierend, wenn ihnen sozusagen die Schlafzimmertür vor der Nase zugeknallt wird, andere allerdings möchten auch von diesem Teil der Geschichte nicht ausgeschlossen werden und ebenso die prickelnden Momente der ProtagonistInnen miterleben.

Tendenziell blende ich persönlich lieber ab. Dies einerseits, weil meine Charaktere für mich auf eine schräge Weise halb-real sind und ich ihnen Privatsphäre gönnen möchte, und andererseits, weil sich mir die Frage stellt, ob ich überhaupt eine Sexscene zustande brächte, die sich von den hunderttausenden bereits im Buchuniversum herumschwirrenden überhaupt noch irgendwie unterscheidet.

Ich bin nun mehrmals auf eine Erotikszene angesprochen (und geschrieben) worden, woraufhin ich mich entschied, einen Versuch zu wagen, der aber nicht zu einem festen Bestandteil des Buches werden soll, sondern stattdessen ein nettes Goodie für diejenigen bleiben wird, denen genau das im ersten Band gefehlt hat.

Erotikszene zu „Der Orden – Buch 1“, Kapitel 25 – zwischen Szene 6 und 7

 

Entstehung des Trailers

Ich weiß nicht, wie es dort ist, wo du herkommst, aber in meiner Ecke ist es eine ziemlich erstaunliche Sache, wenn eine professionelle Agentur deinen Buchtrailer produziert – besonders, wenn man nicht mit einem Verlag zusammenarbeitet. Aber ich mache keine halben Sachen.

Die Profis haben mich wahrscheinlich für eine komplette und vollkommene Schwachsinnige gehalten, die dämliche Fragen stellt, so tut, als wäre sie auf einem Hollywood-Filmset und ständig Input liefert, wenn niemand danach fragt. Aber hey, ich habe eine Menge dabei gelernt.

Hier ein paar Eindrücke:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schreibgewohnheiten

  • Für gewisse Szenen brauche ich Musik, um in die richtige Stimmung zu kommen. Je lauter, desto besser. Da ist diese eine Tanzszene bei der Nacht der Ungezwungenheit in Buch 1, wo ich zuerst keltische Klänge und dann Nightwish (Taikatalvi) herangezogen habe, um mich in meinem Bemühungen zu unterstützen. Nightwish war auch eine große Hilfe bei den intensiveren Kampfszenen.
  • Wenn ich mir früher ausgemalt habe, einen Fantasyroman zu schreiben, war da immer diese harmonische Szene eines sonnigen Abends in einem Café, ein eher altertümlich aussehendes Notizbuch und irgendein ausgefallenes Schreibgerät wie eine Füllfeder mit schwarzer oder dunkelbrauner Tinte. Traurigerweise habe ich herausgefunden, dass das nicht wirklich ich bin. Ich bin ein großer Fan meines Computers, wenn es ums Schreiben geht – effizienter, weniger schmutzig. Ich entspreche also meinen romantischen Vorstellungen einer Schriftstellerin überhaupt nicht. Und wenn man bedenkt, wie viele Stunden ich bisher mit dem Schreiben verbracht habe, hätte es mich ohnehin innerhalb kürzerster Zeit in den Ruin getrieben, wenn ich meinen Kaffee in einem Kaffeehaus getrunken hätte.
  • Ich lese meinem Mann jedes einzelne Kapitel vor und diskutiere dann mit ihm darüber. Er ist mutig genug, mir ehrliches Feedback zu geben, was eine ziemliche Heldentat ist, weil ich manchmal etwas launisch darauf reagiere. Es ist immerhin nicht ungefährlich, eine Künstlerin zu kritisieren – besonders, wenn man mit ihr verheiratet ist. Lustigerweise haben wir nicht nur sehr unterschiedliche Vorlieben für die Charaktere, sondern auch verschiedene Hintergründe, wenn wir die gleichen Charaktere gut finden. Jedes Mal, wenn Enric, die männliche Hauptfigur, sich wieder wie ein kompletter Mistkerl verhält und ich bedaure, dass er nur ein fiktiver Charakter ist weil ich ihm keinen ordentlichen Tritt verpassen kann, findet mein Mann sein Verhalten vollkommen nachvollziehbar und fragt sich, was genau mein Problem ist. Jungs halten wirklich zusammen, wie fehlgeleitet auch immer diese Solidarität sein mag.

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